Den passenden EPD-Weg für Ihr Unternehmen finden

Welcher EPD-Weg passt zu Ihrem Unternehmen?

Für Produktgruppen, Varianten und wachsende Portfolios klären wir, welche EPD-Abdeckung fachlich und wirtschaftlich sinnvoll ist – und ob ein projektbezogener, hybrider oder softwaregestützter Weg am besten passt.

300+erstellte EPDs
2.000+LCAs
15+Länder
20+Jahre LCA-Erfahrung
Gestufte Aluminiumprofile als Variantenreihe vor einer EPD-Infografik – vom kleinsten bis zum größten Profil
Schematisches Portfolio · 10 ProdukteAusgangslage
Zuerst die Produkte, dann die Hinweise auf Ähnlichkeit und Aktualisierung, zuletzt die Einordnung.

Erst den Bedarf verstehen. Dann die Lösung wählen.

Viele Unternehmen starten mit einer einzelnen EPD. Sobald weitere Produkte oder Varianten hinzukommen, wird die Frage nach dem richtigen Vorgehen komplexer.

01

Wie viel unseres Produktportfolios müssen wir künftig mit EPDs abdecken?

02

Müssen wir für jede Produktvariante eine eigene EPD erstellen?

03

Welche Produkte lassen sich sinnvoll zusammenfassen?

04

Wann lohnt sich eine EPD-Software?

05

Welche Lizenz-, Einführungs- und internen Kosten entstehen?

06

Ist eine Kombination aus Dienstleistung und Software wirtschaftlicher?

Leitprinzip

Wir analysieren zunächst den tatsächlichen Bedarf — und empfehlen danach den passenden Weg. Nicht umgekehrt.

Vorgehen

So klären wir den passenden Weg

Branche und Zielmärkte → Kundenanforderungen → Produktportfolio → zukünftiger EPD-Bedarf.

  1. 01

    Abdeckung einschätzen

    Reichen wenige gezielte EPDs oder wird eine breitere Portfolioabdeckung sinnvoll?

  2. 02

    EPD-Strategie festlegen

    Produktgruppen, Varianten, Datenlage, Aktualisierungen, Kompetenzen, Gesamtkosten.

  3. 03

    Wirtschaftlichkeit vergleichen

    Lizenz- und Einführungskosten, Ressourcen, Pflege, Flexibilität — nicht nur Preise.

  4. 04

    Varianten sinnvoll abbilden

    Produktspezifische, Durchschnitts-, Worst-Case- oder repräsentative EPD – bei Bedarf auf Basis eines Berechnungsmodells für Produktgruppen.

Lösungsmodelle

Nicht jedes Unternehmen braucht dieselbe Lösung

Entscheidend ist, welcher Umsetzungsweg fachlich und wirtschaftlich zu Produktportfolio, Datenlage, Aktualisierungsbedarf und verfügbaren Ressourcen passt.

Dienstleistung

Wir übernehmen die Erstellung

Sinnvoll bei wenigen, gezielten Nachweisen und begrenzten internen Kapazitäten.

  • Einzel-EPDs für Schlüsselprodukte
  • EPDs für Produktgruppen
  • Persönliche fachliche Begleitung

Zur EPD-Erstellung →

Hybrid

Beratung und digitale Unterstützung kombinieren

Wir verbinden fachliche Begleitung mit gezielter Softwareunterstützung. Die Aufgaben unseres Teams und Ihres Unternehmens stimmen wir projektspezifisch ab.

  • Strukturierte Produktdaten
  • Wiederverwendbare LCA-Modelle
  • Fachliche Begleitung und abgestimmte Aufgabenteilung
Software

Eigene Erstellung im Tool

Sinnvoll bei vielen Produkten, regelmäßigen Aktualisierungen und interner LCA-Kompetenz.

  • Für breite Portfolios
  • Wiederkehrende Updates
  • Lizenzkosten kalkulierbar
Das Ergebnis

Eine konkrete Empfehlung, keine abstrakte Optionsliste

Sie erhalten eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage — mit Begründung, Reihenfolge und wirtschaftlicher Abschätzung.

Eine Empfehlung könnte beispielsweise so aussehen:

„Starten Sie zunächst mit zwei Einzel-EPDs, bilden Sie anschließend diese Produktgruppen gemeinsam ab und investieren Sie aktuell noch nicht in eine eigene Software.“

Beispielhaftes Empfehlungsprofil
Empfohlene Abdeckung
6 von 42 Produkten
EPD-Varianten
2 × produktspezifisch · 2 × repräsentativ
Umsetzungsweg
hybrid
Softwareinvestition
derzeit nicht empfohlen

Warum brands & values?

Methodik. Beratung. Software.

Wir verbinden langjährige LCA- und EPD-Erfahrung, Kompetenz in der Strukturierung von Produktdaten und eigene Softwareentwicklung. So können wir unterschiedliche Umsetzungswege fachlich und wirtschaftlich bewerten – und die Lösung empfehlen, die zum tatsächlichen Bedarf passt.

MethodikLCA-Modellierung, PCR-Anwendung, Systemgrenzen und Datensätze — fachlich entschieden.
DatenlogikProdukt-, Material- und Lieferantendaten strukturiert erfassen und wiederverwenden.
Software & ForschungEigene EPD-Software für skalierbare Prozesse; das F&E-Projekt KEDRA entwickelt die technologische Basis weiter.
Cover der EPD-Studie 2.0 „EPDs im Wandel“ von brands & values
EPD-Studie 2.0

EPDs im Wandel

Vom Nachweis zum strategischen Instrument

Unsere Studie zeigt, wie Unternehmen EPDs einsetzen und welche Herausforderungen bei Daten, Prozessen und Skalierung entstehen.

Zur EPD-Studie →
Kontakt

Bereit für den nächsten Schritt?

Ein kurzes Erstgespräch genügt, um Portfolio, Anforderungen und Datenlage einzuordnen. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.

Wir verwenden Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
FAQ

Häufige Fragen

Wann lohnt sich eine EPD-Software?

Ob sich Software lohnt, hängt nicht allein von der Zahl der EPDs ab. Entscheidend sind unter anderem Produktvarianten, Aktualisierungshäufigkeit, Datenlage, interne Ressourcen und der gewünschte Automatisierungsgrad. Bei wenigen oder unregelmäßigen EPD-Anforderungen kann eine projektbezogene Umsetzung sinnvoll sein. Bei größeren Portfolios, häufigen Aktualisierungen oder wiederkehrenden Nachweisen können standardisierte Modelle und Software Vorteile bringen. Welche Lösung wirtschaftlich passt, sollte deshalb im konkreten Anwendungsfall geprüft werden.

Müssen wir für jede Produktvariante eine eigene EPD erstellen?

Nein. Je nach Produktstruktur und Regelwerk sind produktspezifische EPDs, Durchschnitts-EPDs, Worst-Case-EPDs oder repräsentative EPDs zulässig. Welche EPD-Variante sinnvoll ist, hängt von Varianten, Datenlage und Aussagekraft ab.

Welche Kosten entstehen neben der Erstellung?

Zu berücksichtigen sind Lizenz- und Einführungskosten bei Software, interne Ressourcen, Pflege und Aktualisierung sowie Kosten für Programmbetreiber, Verifizierung und Veröffentlichung. Wir vergleichen den Gesamtaufwand, nicht nur Angebotspreise.

Können wir die EPD selbst oder mit KI erstellen?

KI kann Strukturierung, Datenaufbereitung und Dokumentation unterstützen. Eine belastbare EPD benötigt dennoch eine geeignete LCA-Modellierungsumgebung, Ökobilanzdatensätze, fachliche Entscheidungen zu Systemgrenzen und Allokationen sowie Verifizierung und Veröffentlichung.

Wir brauchen zunächst nur eine einzelne EPD — passt das hier?

Auch einzelne EPDs erstellen wir für Sie: Anforderungen klären, Daten erheben, Ökobilanz modellieren, verifizieren, veröffentlichen. Mehr zum Ablauf erfahren Sie auf unserer Seite zur EPD-Erstellung.

Zur EPD-Erstellung →

Wie läuft die Beratung zum passenden EPD-Weg ab?

Das Erstgespräch dauert etwa 45 Minuten. Dabei besprechen wir Ihre Ausgangslage, das Produktportfolio und die bestehenden Anforderungen. Eine belastbare Empfehlung zu EPD-Abdeckung, EPD-Varianten und dem passenden Umsetzungsweg erarbeiten wir üblicherweise innerhalb von zwei bis vier Wochen – abhängig davon, wie schnell die erforderlichen Produkt- und Datenübersichten verfügbar sind.