2008/03/04

Kreative Auseinandersetzung mit Klima- und Umweltschutz

Ab April 2008 will der Schülerwettbewerb „klima on s’cooltour“ Schülerinnen und Schüler mit Spiel, Spaß und Spannung zur kreativen Auseinandersetzung mit den Themen Klima- und Umweltschutzschutz bewegen.

Bundesweit sind alle Schüler der Klassen 5 bis 13 eingeladen, Ideen für eine klimafreundliche Zukunft zu entwickeln, sie umzusetzen und ihre gewonnenen Erfahrungen weiterzugeben.

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2008/02/14

China kämpft gegen Plastikflut

China verbietet seine Supermärkten zum 1. Juni 2008 das Verteilen von kostenlosen Plastiktüten. Gründe hierfür sind nach Regierungsangaben die Recycling-Probleme von Milliarden von Plastikbeuteln, die zunehmende Umweltverschmutzung und die Verschwendung wertvoller Ressourcen.  

Die Gesamtmenge von Plastikmüll ist im boomenden China von zwei Millionen Tonnen in der Mitte der 90er Jahre auf sieben Millionen Tonnen pro Jahr angewachsen. Der Trend ist weiter steigend.

Umweltschützer sind begeistert. "Das ist eine weise Entscheidung des chinesischen Staatsrates", sagte Wu Dengming von den 'Grünen Freiwilligen' in Chongqing. "Überall im Land fliegen diese Tüten herum. Wir nennen es die weisse Verschmutzung", sagt Wu.

Mit der Ankündigung, zumindest schon einmal das Verschenken der Tüten verbieten zu wollen, reiht sich China in eine lange Reihe von Ländern oder Gemeinden ein, die weltweit ähnliche Massnahmen beschlossen haben.

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2008/02/11

Premiere bündelt CSR in Stiftung

Die Premiere AG will ihre sozialen Aktivitäten künftig unter dem Dach einer eigenen Stiftung bündeln und ihr gesellschaftliches Engagement deutlich stärken. „Über die Premiere Stiftung möchten wir unsere Verantwortung als Unternehmen künftig noch gezielter wahrnehmen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Premiere AG, Michael Börnicke. „Wir werden Projekte unterstützen, die in Kindergärten und Schulen, aber auch in Vereinen oder anderen Freizeitstätten Kinder und Jugendliche zu Sport und Bewegung motivieren.“

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2008/02/08

"Design erreicht den Massenmarkt"

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Trendbüros im Auftrag von Tchibo.

Die 3-teilige Studie zeigt die Dimensionen auf, in denen der Konsument mit Design in Berührung kommt, welche Triebkräfte die Relevanz von Design im Alltag steigern und worin die breite Wertschätzung für Design begründet liegt.

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2008/02/04

Gute Hölzer, schlechte Hölzer

Greenpeace hat am 1. Februar einen neuen Einkaufsratgeber für Holzprodukte veröffentlicht, in dem die Umweltorganisationen die in Deutschland gehandelten Hölzer danach unterscheidet, ob sie aus ökologischer Waldnutzung oder aus Urwaldzerstörung stammen. Insgesamt bewertet Greenpeace 36 Holzarten und stuft diese in vier Kategorien von "Erste Wahl" bis "Katastrophal" ein. Gleichzeitig startet eine Holzsünder-Datenbank auf https://www.netigate.se/s.asp?s=6774X4783. Hier können Verbraucher ihre Funde aus Bau- und Parkettmärkten oder auch Einrichtungshäusern in eine Online-Datenbank eintragen. Mit der öffentlichen Holzrecherche will Greenpeace Holz aus Urwaldzerstörung aufspüren.

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2008/01/24

REWE-Konzern stellt vollständig auf Ökostrom um

Der Kölner Handels- und Touristikkonzern REWE will den Strom für seine bundesweit 6000 Märkte und Reisebüros ab sofort komplett aus erneuerbaren Energien beziehen. Damit sei der Konzern der größte Nutzer von Ökostrom in Deutschland, teilte die REWE Group am Montag mit.

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2008/01/18

Nachhaltigkeitskriterien immer wichtiger bei Produktwahl

Laut der jüngsten "Times&Trends"-Studie von Information Resources (IRI) in Nürnberg wächst Nachhaltigkeit in US-Konsumgütermärkten zu einer dynamischen Entscheidungsgröße heran. Demnach werten etwa die Hälfte aller befragten Verbraucher Nachhaltigkeitskriterien als immer wichtiger für die Produktkauswahl.

Der Studie zufolge nutzen immer mehr Händler die damit verbundenen Marktchancen: die Anzahl von Bio-Produkten, umweltfreundlicher Ware und Verpackungen sowie die Verbreitung von Fair Trade Produkten wächst kontinuierlich.

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2008/01/16

Weltkarte der Klimapolitik

Econsense, das Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft, präsentiert unter www.weltkarte-klimapolitik.de eine interaktive Weltkarte der Klimapolitik. Mit dem Online-Tool sollen wichtige klimapolitische Zusammenhänge mit einem Klick sichtbar werden. Im sog. "Map Creator" können Interessierte vielfältige Daten und Indikatoren für 14 verschiedene Länder frei wählbar kombinieren und so individuelle Weltkarten der Klimapolitik erstellen. Zusätzlich liefern "Fact Sheets" wichtige klimapolitische Informationen zu den einzelnen Ländern und Themen.

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2008/01/16

Junge Menschen wollen fair produzierte Elektronikgeräte

Laut einer neuen Studie des europäischen Netzwerks "makeITfair" verlangt eine Mehrheit von jungen Verbrauchern aus Europa, dass Elektronikunternehmen mehr Verantwortung übernehmen sollen für die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Herstellung und Entsorgung von Unterhaltungselektronik.

Mehr als zwei Drittel der befragten Jugendlichen fühlen sich den Studienergebnissen zufolge nur ungenügend über die sozialen und ökologischen Probleme von Unterhaltungselektronik wie Handys, Laptops oder Spielekonsolen informiert. Rund 40% der Jugendlichen sollen sich regelrecht schockiert gezeigt haben, als ihnen die bestehenden Probleme wie Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen bei der Rohstoffgewinnung für die Elektronikindustrie, schlechte Arbeitsbedingungen in vielen Elektronikfirmen Asiens und der Export von Elektroschrott in Entwicklungsländer erklärt bzw. bewusst wurden.

85% der befragten Jugendlichen haben Hersteller und Vertriebsfirmen als Hauptverantwortliche für die negativen Entwicklungen ausgemacht und wünschen sich von diesen Firmen mehr Aktivitäten, um die Probleme zu lösen. Aktuell berücksichtigt jedoch keine der IT-Markenfirmen die sozialen und ökologischen Probleme in ausreichendem Maße. "Die Führungsposition für fair produzierte Unterhaltungselektronik ist noch unbesetzt", sagt Cornelia Heydenreich von Germanwatch, einer der deutschen Trägerorganisationen von makeITfair. Die spannende Frage sei nun, so Heydenreich, welcher Hersteller diesen vielsprechenden neuen Markt zuerst bedienen wird.

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2008/01/14

Deeper Luxury - Luxusmarken unter der Lupe

Im November 2007 hat der WWF UK unter dem Titel "Deeper Luxury" eine Studie veröffentlicht, die das sozial-ökologische Verhalten von den zehn bedeutendsten Luxusgüter-Unternehmen unter die Lupe genommen hat.

Ein wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass Luxusgüterproduzenten trotz zahlreicher (kommerzieller) Anreize für mehr Nachhaltigkeit bisher kein vorbildliches Nachhaltigkeitsengagement betreiben. So hat der Gewinner des im Rahmen der Studie durchgeführten Rankings, L'Oréal, mit fast 70 von 100 möglichen Punkten gerade 
einmal eine "3+" erreicht.

Anthony Kleanthous, Senior Policy Adviser des WWF, sagte dazu: "“This report is a call to action for the world’s top brands to improve the way they do business. Luxury companies must do more to justify their value in an increasingly resource-constrained and unequal world. Despite strong commercial drivers for greater sustainability, luxury brands have been slow to recognise their responsibilities and opportunities. We call upon the luxury industry to bring to life a new definition of luxury, with deeper values expressed through social and environmental excellence."

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2007/12/20

Greenpeace veröffentlicht erstes Supermarktranking "Fisch"

Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) befinden sich weltweit 76% der kommerziell genutzten Fischbestände in einem katastrophalen Zustand.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace nahm dies zum Anlass, in den vergangenen sechs Monaten insgesamt elf deutsche Handelsketten unter die Lupe zu nehmen. Da es auf politischer Ebene wenig strenge Regeln gebe, hätten es die deutschen Supermärkte und Discounter selbst in der Hand, der Überfischung der Weltmeere positiv entgegenzuwirken, so Greenpeace.

Norma und Kaufland schnitten bei der Bewertung am besten ab. Es folgen Metro, REWE und Lidl. Das Mittelfeld besteht aus Edeka, Netto und Tengelmann. Schlusslicht ist die Unternehmensgruppe Bünting.

Eine wesentliche Erkenntnis der Untersuchung ist, dass deutsche Supermärkte und Discounter auf die Überfischung reagieren. Erste Schritte zu einem nachhaltigen und transparenten Einkauf von Fisch seien getan, konstatiert Greenpeace. Dennoch hat keine der untersuchten Handelsketten eine "grüne" - mit gut gleichzusetzende - Bewertung erreicht.

"Wir werden genau verfolgen, ob die Supermärkte eine nachhaltige Einkaufspolitik umsetzen und ihre Versprechen einhalten. Jeder, der in Zukunft noch Fisch einkaufen will, muss jetzt handeln, kündigte Greenpeace Fischerei-Expertin Iris Menn an.

Per Fragebogen und in persönlichen Gesprächen hatte Greenpeace Nachhaltigkeit, Transparenz und Rückverfolgbarkeit beim Fischeinkauf der Handelsketten untersucht sowie das Fischsortiment stichprobenartig erfasst.

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2007/12/19

Großbritannien setzt auf erneuerbare Energien

Großbritannien hat ehrgeizige Pläne für den Aufbau von Offshore-Windkraftwerken vorgestellt. Bis zum Jahr 2020 sollen 7000 neue Windkraft-Werke auf hoher See installiert werden, die einen Großteil des Energeiebedarfs des Landes decken würden.

Vor wenigen Tagen vermeldete der Energieminister Großbritanniens, John Hutton zudem, man wolle das größte Biomassenkraftwerk der Welt bauen. Für umgerechnet 556 Mio. EUR soll die Anlage in der südwalisischen Küstenstadt Port Talbot entstehen und den Strom für rund die Hälfte der Haushalte in Wales liefern. Das Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 350 Megawatt pro Jahr soll bis 2010 fertiggestellt sein.

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2007/12/17

"Fisch im Handy"

Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel hat ein elektronisches Informationsportal entwickelt, mit dem Verbrauchern eine moderne und zugleich einfache Hilfestellung für den Kauf ökologisch korrekt gefangener Fische geboten wird.

Im Internet und mit internetfähigen Mobiltelefonen können Konsumenten unter www.fischimhandy.de erfahren, welcher Fisch gefangen wurde, ohne den Bestand zu gefährden. Wer im Eingangsmenü auf die deutsche Flagge klickt, erhält eine Liste von etwa 90 Fischen und Meeresfrüchten. Ein weiterer Klick - etwa auf "Dorsch Ostsee" - gibt eine eindeutige Warnung, basierend auf dem Fischführer der Umweltstiftung WWF.

Insgesamt haben die Forscher die Empfehlungen von 18 verschiedenen Fischführern zusammengetragen und durch Angaben zur Größe bei Geschlechtsreife ergänzt. Das Informationssystem ist in zehn Sprachen nutzbar.

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2007/12/10

Transparenzpreis 2007 geht an Kindernothilfe

In diesem Jahr vergab PricewaterhouseCoopers den sogenannten Transparenzpreis zum dritten Mal in Folge. Gekürt wurden deutsche Organisationen aus dem karitativ-humanitären Bereich, die Informationen gegenüber ihren Spender besonders transparent vermitteln.

Gewonnen hat den Preis in diesem Jahr die Kindernothilfe e.V., gefolgt von Médécins Frontières - Ärzte ohne Grenzen e.V. und CARE International Deutschland.

“Spender wollen wissen, was mit ihrem Geld geschieht”, so der Vorstadsprecher von PwC, Hans Wagener, in einer Unternehmensmitteilung. Nach Angaben von PwC habe sich die Qualität der Informationen, die Spendern öffentlich zur Verfügung gestellt werden, insgesamt deutlich verbessert.

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2007/12/04

Nur jeder zweite Deutsche spendet 

Laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers spendet nur jeder zweite Deutsche. Das durchschnittliche Spendenvolumen im laufenden Jahr beläuft sich demnach auf 110 Euro pro Spender.

Befragt wurden 1.000 Bundesbürger über 14 Jahre durch das Meinungsforschungsinsitut Emnid. 41% der Befragten gaben an, für wohltätige und soziale Zwecke zu spenden. 33% erklärten hingegen, mit ihren Spenden Projekte oder Organisationen zu unterstützen, die Kindern und Jugendlichen helfen.

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2007/11/27

"memo"-Gründer wird "Ökomanager des Jahres"

Der WWF und das Wirtschaftsmagazin 'Capital' haben Jürgen Schmidt, Gründer und Vorstandssprecher des Büromittelversenders memo AG, zum "Ökomanager des Jahres" gekürt. Die Auszeichnung erhielt "der Überzeugungstäter" Schmidt für seine erfolgreiche Umsetzung eines ganzheitlichen, alle Geschäftsbereiche umfassenden Nachhaltigkeitskonzeptes: "Ein Unternehmen in der Größe von memo mit einem so umfassenden, ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz - initiiert und geprägt durch den Unternehmer Jürgen Schmidt, habe ich selten erlebt", kommentierte Jury-Mitglied Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender des Bundesdeutschen Arbeitskreises für mweltbewusstes Management e.V. die Auszeichznung.

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2007/11/26

Bayer plant Milliardeninvestition in Klimaschutz

Die Bayer AG hat ein groß angelegtes Klimaschutzprogramm angekündigt. Im Rahmen des "Bayer Climate Program" sollen CO2-Emissionen in der eigenen Produktion gesenkt und neue Lösungen für den Klimaschutz und den Umgang mit dem Klimawandel gefunden werden.

Nach Konzernangaben werde hierzu in den nächsten drei Jahren 1 Mrd. EUR in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie in konkrete Projekte investiert.

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2007/11/23

OTTO - Platz 1 bei Nachhaltigkeitsberichten

Das Hamburger Versandhaus OTTO belegt bei dem aktuellen Ranking von Nachhaltigkeitsberichten des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) den ersten Platz. Auf Platz zwei und drei folgen der Energiekonzern RWE bzw. das Chemieunternehmen BASF.

Bewertet wurden die Berichte unter anderem hinsichtlich ihrer Aussagekraft, der Qualität der Kommunikation und der Glaubwürdigkeit. Weiterhin wurde auch der Umgang mit ökologischen und sozialen Aspekten von Produkten und Dienstleistungen untersucht.

Auch wenn sich das Niveau der Nachhaltigkeitsberichterstattung gegenüber des 2005 erstmals initiierten Rankings insgesamt verbessert hat, berichten nach wie vor ein Drittel der 150 deutschen größten Unternehmen gar nicht über ihren Umgang mit gesellschaftlicher Verantwortung und Nachhaltigkeit.

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2007/11/23

Ritter Sport wird grün

Die Eigentümerin der Alfred Ritter GmbH, Marli Hoppe-Ritter, will Schokolade aus biologisch angebautem Kakao auf den Markt bringen. Ihr Ziel: Bio-Schokolade endlich aus der Nische herausführen.

Schon jetzt erntet Ritter Sport durch eine enge Kooperation mit Bio-Kakaoproduzenten in Waslala, Nicaragua 200 Tonnen biologisch hergestellten Kakaos und sichert sich so seine Rohstoffbasis. Da der Markt für ökologisch angebaute Edelkakaos aus Mittelamerika umkämpft ist, zahlt Ritter Sport den Kakaobauern höhere Preise als auf dem Weltmarkt üblich. So halten die Produzenten, die sonst mit stark schwankenden Weltmarktpreisen kalkulieren müssen, dem Schokoladenunternehmen die Treue.

Gleichzeitig unterstützt Ritter Sport damit ein Entwicklungsvorhaben, dass für mehr Gerechtigkeit sorgt und den Kakaobauern materielle Sicherheit garantiert.

Die erste reine Bio-Schokolade will das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren auf den Markt bringen. So könnte ein Massenprodukt wie die 100g Ritter Sport-Tafel zum ökologischen Faktor avancieren und den Bio-Trend in Deutschland weiter anheizen.

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2007/11/19

"Ein Zuhause für Kinder" erhält Deutschen Kinderpreis

Das Projekt "Ein Zuhause für Kinder" gibt Kindern und Jugendlichen in Bremen-Huchting und Umgebung eine Zukunft und will sie durch ein nachhaltiges Konzept stark machen. Für ihr großes und vorbildliches Engagement erhielt die Initiative nun den „Deutschen Kinderpreis“, der am Samstag, den 17.11.2007 zum ersten Mal verliehen wurde.

Der Deutsche Kinderpreis ist eine Initiative von World Vision in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und den Partnern Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW) und dem Rundfunkbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Mit ihm werden Kinder, Organisationen, Initiativen, Projekte, Verbände und Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich für Kinder einsetzen, in Deutschland und in der Welt. Langfristig sollen mit der Auszeichnung besonderes Engagement und zukunftsorientierte, vorbildhafte Initiativen im Bereich Kinder, Jugend und globale Verantwortung etabliert werden.

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2007/11/16

"Wachstumsinitiative für Arme"

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die KfW Entwicklungsbank haben gestern in Berlin eine "Wachstumsinitiative für Arme" angekündigt.

Sie zielt darauf ab, die Finanzsektoren in Entwicklungsländern zu stärken, deren unzureichende Leistungsfähigkeit zu den wesentlichen Engpässen für wirtschaftliches Wachstum zählt, so die KfW. Insgesamt will die Bank bis 2010 zusätzlich 1,3 Mrd. EUR für die Armutsreduzierung in Entwicklungsländern bereitstellen.

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2007/11/15

Ungenutztes PR-Potenzial von Unternehmensstiftungen

In einer umfassenden Studie hat die Fachhochschule Osnabrück die kommunikative Positionierung von "Corporate Foundations" und die Potenziale von Unternehmensstiftungen als CSR- und PR-Instrument untersucht. 

Die Ergebnisse zeigen, dass bisher nur knapp 4% der mittleren und großen Unternehmen in Deutschland ihre CSR-Aktivitäten in einer Stiftung bündeln. Und das Bild einer (strategischen) Verbindung zwischen stiftendem Unternehmen und Corporate Foundation würden laut der Studie nur sehr wenige stiftende Unternehmen vermitteln wollen ("Corporate Foundations arbeiten ausschließlich selbstlos und losgelöst vom Unternehmensgeschehen"), obwohl damit Chancen zu einer langfristigen Ausgestaltung der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung ungenutzt blieben.

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2007/11/14

CSR Engagement deutscher Unternehmen ist selten strategisch ausgerichtet

Diese These bestätigen Holger Backhaus-Maul und Sebastian Braun mit den Ergenissen einer empirischen Untersuchung unter 501 Unternehmen in Deutschland ab einer Größenordnung von 1 Mio. EUR Jahrensumsatz und zehn Mitarbeitern.

Demnach ist CSR deutscher Unternehmen überwiegend traditionsorientiert, eher passiv/spontan und selten an Gewinnmaximierung orientiert. Allerdings würden sich große Unternehmen von diesem Gesamtbefund abheben, da sie im Rahmen der internationalen CSR-Debatte gesellschaftliches Engagement deutlich häufiger als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg begreifen.

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2007/11/13

Al Gore motiviert Silicon Valley für den Klimaschutz

Der frühere US Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore versucht zusammen mit einem der wichtigsten Risikokapitalgeber von Silicon Valley hunderte Millionen US$ Investitionen in "saubere Technologien" einzusammeln, um den Klimawandel zu bekämpfen.

Generation Investment Management, die Investmentfirma, die Gore zusammen mit David Blood, einem ehemaligen Goldmann Sachs Banker gegründet hat, hat eine Kooperationsvereinbarung mit Kleiner Perkins Caulfield & Byers getroffen, einer der größten Venture Capital Firmen im Technologiebereich.

Zugang zu finanziellen Ressourcen ist ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung neuer klimafreundlicher Technologien. Während Regierungen mit ihren Gesetzen Rahmenbedingungen schaffen, stellen sie in der Regel nicht ausreichend Kapital zur Verfügung. Dies kann, laut Gore, nur der private Finanzsektor leisten und die Allianz zwischen Generation und KPCB möchte hier eine entscheidende Rolle spielen.

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2007/11/09

Utopia ist online

Utopia ist das neue Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil. Ermöglicht durch ein Netzwerk von gleichgesinnten Wissenschaftlern, Journalisten, Unternehmern, Medienleuten, Umweltexperten und "normalen" Verbrauchern, versteht sich Utopia als den Anfang eines positiven Prozesses mit dem Ziel einer nachhaltigen Veränderung unseres Lebens: Utopia lädt Jeden herzlich ein, mitzumachen. Registrierte "Utopisten" können Produkte, Marken und Unternehmen bewerten, ihre Erfahrungen austauschen sowie Beiträge und Kommentare posten. Zusätzlich versorgt die Utopia-Redaktion registrierte Mitglieder mit Informationen und Hintergründen zu aktuellen Entwicklungen und neuesten nachhaltigen Produkttrends.

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2007/11/06

Effektivere Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs

Ein Netzwerk europäischer CSR-Dachverbände hat sich der herausfordernden Aufgabe angenommen, ein Evaluationstool zu entwickeln, mit dem eine systematische Reflektion und damit eine Verbesserung bestehender Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs ermöglicht werden soll.

 

2007/11/06

Mangelhaftes Verständnis für Stakeholdererwartungen? 

Eine neue Studie von Insead, eine der führenden Business Schools weltweit, beschäftigt sich mit den Ursachen für die in der Praxis auftretenden großen Qualitätsunterschiede von CSR. 
Den ersten veröffentlichten Studienergebnissen zufolge bestehen große Auffassungsunterschiede zwischen dem Verständnis von CSR im Management und jenem der Stakeholder. So käme es zu Fehleinschätzungen von Stakeholderwartungen, was wiederum die Qualität von CSR maßgeblich beeinflussen würde.

 

2007/10/29

Verbraucher präferieren Bio-Produkte

Eine Mehrzahl der deutschen Konsumenten greift lieber zur Bio-Alternative, wenn die Wahl besteht zwischen der bisher bevorzugten Marke und dem Bio-Produkt. Und über 3/4 der befragten Verbraucher sind grundsätzlich bereit, für Bio-Waren mehr zu bezahlen als für konventionell produzierte Konkurrenzprodukte. Dies sind zwei der Ergebisse einer neuen Studie von Ernst & Young, die den Markt für Bio- und Fair Trade-Produkte untersucht.

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2007/10/25

Wettbewerbsvorteil Familienfreundlichkeit

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dr. Dieter Hundt, den Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2008“ gestartet. Hintergrund ist der zunehmende Fachkräftemangel in Deutschland und die Einsicht, dass Unternehmen, die ihre Belegschaft bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erzielen können im „Kampf um Talente“.

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2007/10/24

Heroes of the Environment

In seiner Oktoberausgabe kürt das Magazin Time die "grünen" Helden des Jahres. Dass Al Gore zu den führenden Umweltvisionären und Planetenschützern gezählt wird, mag weniger überraschen. Für mehr Verwunderung sorgt aber vielleicht, dass beispielsweise auch Prinz Charles auf der Liste der grünen Helden vertreten ist, die insgesamt 43 Namen enthält.

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2007/10/23

"Über Nachhaltigkeit zu berichten gehört mittlerweile zum Standard"

In ihrer aktuellen Studie haben das Centre for Sustainability Management (CSM) und das Institut für Umweltkommunikation (INFU) zum zweiten Mal nach 2004 die internetgestützte Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen des DAX30 untersucht. Der Studie zufolge stellen mittlerwweile 29 der DAX30 Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbereich im Internet zur Verfügung.

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2007/10/18

Proaktiver Klimaschutz steigert finanzielle Performance

Eine neue Studie der Innovest Group zeigt, dass Unternehmen, die den Klimawandel und damit verbundenen Chancen und Risiken proaktiv behandeln, finanziell profitieren.

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2007/10/17

Wirtschaftskriminalität sorgt weiterhin für Milliardenschäden

In der neuen Studie zur Wirtschaftskriminalität 2007 der PwC berichtet fast jedes zweite deutsche Unternehmen von finanziellen und auch immateriellen Schäden, die es infolge von Wirtschaftskriminalität in den letzten zwei Jahren erlitten hat. Laut der Studie belaufen sich die jährlichen finanziellen Schäden für deutsche Unternehmen infolge von Wirtschaftskriminalität auf rund sechs Mrd. Euro.

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2007/10/11

Friedensnobelpreis für Al Gore und den Weltklimarat

Der Vater von "Eine unbequeme Wahrheit" und den Live Earth Konzerten im Sommer 2007 wurde vom norwegischen Nobelkommittee heute zusammen mit dem UN Weltklimarat für seinen Einsatz für die Aufklärung über die Gefahren des Klimawandels mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Damit dürfte das Thema Klimawandel weiter an Bedeutung in der öffentlichen Diskussion gewinnen.

Außerdem erhöht die Verleihung des Preises den Druck auf die Teilnehmer der UN Klimakonferenz, die vom 3. bis 12. November auf Bali stattfindet, konkrete Ergebnisse zu erzielen. Insbesondere geht es dabei darum, dass eine Einigung über eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto Protokoll getroffen wird.

Der zweite Gewinner des Preises ist das UN Klimapanel, IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), das 1988 eingerichtet wurde und aus ca 2500 Wissenschaftlichern aus mehr als 150 Ländern besteht. Vorsitzender ist der Inder Rajendra Pachauri. Aufgabe des Panels ist es, die Ursachen für die Klimaveränderungen auszuwerten, die Risiken einzuschätzen, die diese Veränderungen mit sich bringen und Vorschläge für Initiativen zu erarbeiten, um den negativen Trend einzudämmen oder aufzuhalten. Alle Schlussfolgerungen des Panels müssen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.

Bislang hat das Panel vier Auswertungen publiziert: 1990, 1995, 2001 und 2007. Sie gelten als Grundlage für politische Entscheidungen und Verhandlungen. Im November wird eine Zusammenfassung der Teilberichte dieses Jahres veröffentlicht werden.

Die seit einem Jahr andauernde öffentlich geführte Klimadiskussion wurde primär durch den sogenannten "Stern Report" des britischen Ökonomen Sir Nicholas Stern ausgelöst, der am 30.10. 2006 präsentiert wurde. Viele der Schlussfolgerungen Sterns sind deckungsgleich mit Erkenntnissen, die schon 2001 vom IPCC in seinem damaligen Bericht gezogen wurden. Damals gab es jedoch nur wenige Reaktionen.

Christian Conrad 12.10.07
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2007/10/05

Multistakeholderforum zu Corporate Social Responsibility

Das Multistakeholderforum zur Unternehmerischen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) des Rates für Nachhaltige Entwicklung führte am 27. und 28. September 2007 im Deutschen Technikmuseum zu lebhaften Diskussionen untern den rund 100 Teilnehmern.

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2007/10/03

Nachhaltigkeit müsse Chefsache sein

... egal ob in Unternehmen oder in der Politik, bilanzierte der Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates, Dr. Volker Hauff, auf dem Multistakeholderforum zu Corporate Social Responsibility, das am 27. und 28. September 2007 in Berlin stattfand.

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2007/09/30

Mehr Nachhaltigkeit durch weltweite Berichterstattung

Der Leitfaden der Global Reporting Initiative für die Nachhaltigkeitsberichterstattung setzt sich weltweit immer mehr durch. Dabei rückt das Supply Chain Reporting stärker in den Vordergrund.

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2007/09/27

Eine Kostenkurve für die Reduktion von Treibhausgasen

Eine globale Studie über die Bedeutung und Kosten der verschiedenen Ansätze zur Reduktion von Treibhausgasemissionen liefert neue Einsichten für Entscheider aus Politik und Wirtschaft.

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2007/09/27

Neue Energie aus dem alten Meer

Das Umweltjournal berichtet, dass Wellenenergie schon bald einen ähnlichen Boom erleben kann wie die Windkraft oder Photovoltaik in den letzten Jahren.

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2007/09/26

Soziales Engagement im Ruhestand: Erfahrung wichtiger als freie Zeit 

Für das ehrenamtliche Engagement im Ruhestand ist die eigene aktive Erfahrung mit ehrenamtlichen Tätigkeiten wichtiger als die vermehrt zur Verfügung stehende freie Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht.

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2007/09/26

Transparency Deutschland fordert konzentrierte Aktion zur Bekämpfung der Auslandskorruption

In London und Berlin stellte die Antikorruptionsorganisation Transparency International heute in Berlin und London den Korruptionswahrnehmungsindex 2007 vor. Die Position von Deutschland bleibt unverändert auf Platz 16.

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2007/09/25

Wie moralisch sind die Deutschen?

Das Einhalten von Werten und Normen liegt laut einer Allensbach-Umfrage ("Moral 2007") immer mehr im Trend.

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2007/09/23

Ethikrichtlinien - Die Qual mit der Moral

Seit 2006 sind Unternehmen verpflichtet ein diskriminierungsfreies Umfeld zu schaffen. Bester Beweis dafür ist eine Richtlinie im Betrieb. Die Financial Times Deutschland erklärt, was dabei geht und was nicht, was es bringt und wie man richtig petzt.

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2007/09/19

Nachhaltigkeit liegt im Trend

Handelsblatt: Die Börse Hannover hat einen globalen Nachhaltigkeitsindex aufgelegt. Der "Global Challenges Index" ist das dritte, seit gut einem Jahr in Deutschland erstellte Börsenbarometer zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit.

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2007/09/03

CSR und die Zukunft des Handwerks

"Chancen nachhaltigen Wirtschaftens nutzen" heißt die neue Broschüre des Westdeutschen Handwerkskammertages und des Wuppertal Institutes, die aufzeigt, wie die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in Handwerksbetrieben zu deren Zukunftssicherung beitragen kann.

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