2008/02/14

China kämpft gegen Plastikflut

China verbietet seine Supermärkten zum 1. Juni 2008 das Verteilen von kostenlosen Plastiktüten. Gründe hierfür sind nach Regierungsangaben die Recycling-Probleme von Milliarden von Plastikbeuteln, die zunehmende Umweltverschmutzung und die Verschwendung wertvoller Ressourcen.  

Die Gesamtmenge von Plastikmüll ist im boomenden China von zwei Millionen Tonnen in der Mitte der 90er Jahre auf sieben Millionen Tonnen pro Jahr angewachsen. Der Trend ist weiter steigend.

Umweltschützer sind begeistert. "Das ist eine weise Entscheidung des chinesischen Staatsrates", sagte Wu Dengming von den 'Grünen Freiwilligen' in Chongqing. "Überall im Land fliegen diese Tüten herum. Wir nennen es die weisse Verschmutzung", sagt Wu.

Mit der Ankündigung, zumindest schon einmal das Verschenken der Tüten verbieten zu wollen, reiht sich China in eine lange Reihe von Ländern oder Gemeinden ein, die weltweit ähnliche Massnahmen beschlossen haben.

 

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